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Kirchenmusik

Klangfarewbn des Windes

Musik für Akkordeon und Orgel

Sonntag, 1. Mai 16:00 Information

 

Chöre von St. Andreas

  • Die Proben finden im Pfarrheim St. Andreas statt.   Bis auf Weiteres finden die Chorproben wieder in den Kirchen statt. Es gilt die 2-G-Regel!

  • Auf der Orgel-Empore gilt für die Sänger wie Musiker die G2 plus Regel als Pflicht. Der Großteil der Mitwirkenden erfüllt auch die G3 plus Regel.

    Nicht Aktiven ist der Zutritt der Orgel-Empore nicht erlaubt.

  • Kinderchor St. Andreas

    Dienstag:

    18:00-19:00 Uhr  
    Jugendchor St. Andreas Donnerstag: 18:00-19:00 Uhr  

    Kirchenchor St. Andreas

    Donnerstag:

    19:30-21:00 Uhr  

    Kirchenchor St. Benedikt (Gelting)
    Kontakt: Mark Ehlert

    Dienstag:

    20:00-21:30 Uhr  
  •  

Liebe Singende,

aufgrund der neuen Empfehlungen des Erzbistums München und Freising und nach Rücksprache mit Pfarrer Gerhard Beham möchte ich mitteilen, dass die Teilnahme an den Chorproben freiwillig ist.

Mark Ehlert
Kirchenmusiker der Stadtkirche Wolfratshausen

Chor St. Andreas
Chor Stadtkirche Wolfratshausen
Jugendchor St. Andreas

zum You-Tube Kanal der Kirchenmusik der Stadtkirche Wolfratshausen

Singen macht Spaß!  Wir freuen uns über alle, die Freude am Singen haben!

 

  • Uraufführung in St. Andreas  2021

1. Adventssonntag 28.11.2021 um 18:00 zum Patrozinium: "Missa Sancti Andreae"

Information

zur Galerie der Uraufführung von "Missa Sancti Andreae"

Pressestimmen zur Uraufführung "Missa Sancti Andreae"

  • Quelle:  Isar-Loisachbote Nr. 275,  Wochenende 27.November 2021  Seite 3

 

Eine Messe als Ohrwurm

Wolfratshausen – Es sind erschwerte Umstände, unter denen am Sonntag in der Stadtpfarrkirche St. Andreas eine Welturaufführung stattfinden soll, aber sie findet statt. Am 1. Adventssonntag, 28. November, erklingt ab 18 Uhr die „Missa Sancti Andreae“ aus der Feder des in Bautzen lebenden Komponisten Felix Bräuer. Anlass ist das Patrozinium des Heiligen Andreas. „Das ist offiziell erst am Dienstag, aber wir haben die Aufführung vorgezogen“, erklärt Kirchenmusiker Mark Ehlert.

Angst vor atonaler Musik muss niemand haben. „Die Messe ist modern, aber überhaupt nicht schräg“, findet Ehlert. Im Gegenteil: Sie hat das Zeug zum Ohrwurm. Es würde ihn nicht wundern, wenn Besucher später einige Stellen auf den Straßen von Wolfratshausen vor sich hinpfeifen. Es singt ein Vokalensemble des Kirchenchores, das Tenorsolo übernimmt Florian Firlus. Dazu kommen ein Streichquintett sowie Bläser der Stadtkapelle Wolfratshausen.

Bräuer und Ehlert kennen sich schon lange. „Wir haben uns im Paderborner Dom kennengelernt, nach einem Chortag des Erzbistums“, erzählt er. Ehlert ist gebürtiger Sauerländer, Bräuer war zum damaligen Zeitpunkt Assistent des dortigen Domkapellmeisters. Die Verbindung hielt. Mit der Messe hat Bräuer jetzt ein eigenes Stück für die Loisachstadt komponiert, passend für die musikalische Besetzung.

Einige werden sich erinnern, dass St. Andreas vor zwei Jahren schon Schauplatz einer Uraufführung des sächsischen Komponisten gewesen ist. „Der Herr bricht ein um Mitternacht“, lautete der Titel des Oratoriums. Das Stück handelt von der Apokalypse, dem schaurig-tröstlichen Ende der Welt und der Wiederankunft des Herrn. Der Erfolg war groß, es gab stehende Ovationen. Jetzt geht es um den Heiligen Andreas, Bruder von Petrus, ebenfalls Apostel, der laut Legende an einem Kreuz mit schrägen Balken zu Tode gemartert wurde – daher der Ausdruck Andreaskreuz. Als sein Todestag gilt der 30. November.

Der Komponist selbst bedauert, bei der Welturaufführung seines Werks am Sonntag nicht vor Ort sein zu können. Er hat eine Verpflichtung in Münster, wo er als Organist tätig ist. „Aber ich drücke allen sehr die Daumen, dass alles gut geht.“ Dass er diesmal dem Tenor einen so ausführlichen Part geschrieben hat, hat damit zu tun, dass bei „Der Herr bricht ein um Mitternacht“ nur Solos für Sopran und Bass vorgesehen waren. „Da habe ich mir gedacht: Diesmal schreibe ich etwas für den Tenor, damit der sich richtig austoben kann“, erzählt er mit einem Augenzwinkern.

Wie genau die Aufführung abläuft, ist noch unklar. Es gilt für Besucher mit hoher Wahrscheinlichkeit die 2G-Plus Regel. „Wenn sich etwas ändert, wird dies beim Gottesdienst am Samstag mitgeteilt und auf der Homepage der Stadtkirche kommuniziert“, so Ehlert. Um eine Spende für die Kirchenmusik wird gebeten.  vu

 

  • Quelle: Isar-Loisachbote Nr. 277, Dienstag 30.November 2021 Seite 3

 

Pop, Pomp und Poesie

Wolfratshausen – So eine Uraufführung hat schon ordentlich Wumms. Und wenn schon, dann schon Welturaufführung, quasi konzertanter Urknall. Felix Bräuer, der bereits vor zwei Jahren mit dem apokalyptischen Oratorium „Der Herr bricht ein um Mitternacht“ in der Wolfratshauser Stadtpfarrkirche auffällig geworden war, kam am ersten Adventssonntag in St. Andreas erneut zu Gehör, wenn auch nicht selber vorbei. Verpflichtungen in Münster, wie es hieß.

„Missa Sancti Andreae“ hatte der in Bautzen lebende Komponist und Organist für das Wolfratshauser Gotteshaus geschrieben. Anlass war das Patrozinium des Schutzheiligen Andreas. Dieser Bruder von Petrus, ebenfalls Apostel, wurde der Legende nach an einem Kreuz mit schrägen Balken zu Tode gemartert – daher rührt übrigens der Ausdruck Andreaskreuz. Als sein Todestag gilt der 30. November. Der ist offiziell zwar erst an diesem Dienstag, aber das Stück unter der Woche vor leeren Kirchenbänken aufzuführen, wäre nicht so toll gewesen.

So aber war die heilige Halle an diesem frühen Sonntagabend gut besucht. Felix Bräuers Opus, dargeboten vom Vokalensemble des Kirchenchores plus Streichquintett und Bläsern der hiesigen Stadtkapelle, sollte in dieser Gottesdienststunde nicht zuletzt wegen der famosen Akustik des Kirchenbaus seine glasklare Wucht entfalten. Unter der Leitung von Mark Ehlert, der zudem beherzt in die Orgeltasten griff, gelang ein virulentes Wechselspiel zwischen tänzerischer Leichtigkeit und beschwingter Aufbruchsstimmung, zwischen fulminanter Machtdemonstration und zerbrechlicher Verzagtheit. Und das tönte denn auch alles andere als abgehoben: Felix Bräuers „Missa Sancti Andreae“ kam in jedem Ton und Takt vorsätzlich-volksnah über die Brüstung der doppelstöckigen Empore, irgendwo angesiedelt zwischen Pop, Pomp und sakraler Poesie. Auch volksmusikalische Anleihen hatte der Komponist nicht gescheut, dazu gab es ein bisschen Bach-light. Florian Firlus empfahl sich zudem als sonores Sahnehäubchen dieser modern anmutenden Messe, setzte als Tenorsolist eigene, weil betörende Akzente. Chapeau!

Nun ließe sich hier auch einiges bekritteln. Etwa das mitunter sehr gefällige Ganze. Felix Bräuer, so scheint es, wollte mit seinem Werk für die Loisachstadt wohl niemanden wirklich verschrecken und setzte deshalb unbeirrt auf tradierte Hörgewohnheiten. Verpielt ja, verstörend nein. Und man darf ruhig mal die Diskussion führen, inwieweit Formschönheit (in der Komposition) und Perfektion (in der Darbietung) zeitgemäß sind, respektive sein sollen. „Die Messe ist modern, aber überhaupt nicht schräg“, hatte Mark Ehlert zuvor angekündigt. Keine Angst also, wir treiben es schon nicht zu doll, sollte das wohl heißen.

Andererseits: „Missa Sancti Andreae“ hinterließ beim Zuhörer ein beschwingtes wie beruhigendes Gefühl. Musik, die wärmt und Mut macht. Mach mal Grübel-Pause sozusagen: Man kann das auch einfach nur genießen. Die Gottesdienstbesucher jedenfalls verließen, so schien es, fröhlich und zuversichtlich gestimmt ihre Kirche. Mehr Wumms geht nicht. VOLKER CAMEHN

 

  • Uraufführung in St. Andreas  2019

Geistliches Oratorium vom Ende der Welt und der Wiederkunft des Herrn 

Felix Bräuer: Der Herr bricht ein um Mitternacht

 

Galerie zur Uraufführung:  
 

Programmheft (als pdf-Datei)     oder zum direkten Download
 

CD oder  DVD sind erhältlich bei Kirchenmusiker Herrn Ehlert per .

 

Orgel

 
Chororgel in St. Andreas:

 

Chororgel St. Andreas

  • 1985 erbaut von der Firma Eisenbarth, Passau, op. 260, drei Manuale und Pedal, mechanische Spiel- und Registertraktur, keine Speichermöglichkeiten.
  • 2003 erbaut von der Firma Weißhaupt. Ein Manual und angehängtes Pedal, mechanische Spiel- und Registertraktur.
  • 2013 erfolgte eine Renovierung der Orgel.

 

Unterricht: Mark Ehlert

Kirchenmusiker: Herr Mark Ehlert

 

Mark Ehlert studierte Kirchenmusik und Alte Musik in Regensburg und Bremen. Zu seinen Lehrern zählten Kunibert Schäfer, Harald Vogel und Hans-Ola Ericsson.

Von 2002 bis 2011 arbeitete er als Dekanatskirchenmusiker in Meschede (Erzbistum Paderborn). Zu seinen Aufgaben gehörten die Leitung verschiedener Erwachsenen- und Jugendchöre und die Ausbildung von nebenamtlichen Organisten im Rahmen des C-Kurses.

Des Weiteren gab er Konzerte im In- und Ausland als Organist und Continuospieler u.a. mit der „Musicalischen Compagney Berlin“ und dem Tölzer Knabenchor.

Seit Juni 2011 war Mark Ehlert als Assistent der Dommusik in München beschäftigt. Zu seinen Hauptaufgaben zählte die Leitung der Mädchenkantorei am Münchner Dom.

Es folgte 2014-2015 die Leitung der Kirchenmusiker in Mariahilf in München als Schwangerschaftsvertretung. 

Seit September 2015 ist er Kirchenmusiker in Wolfratshausen. 

 

Kirchenmusiker: Herr Mark Ehlert Tel. 08171 4268592

 

 

Mark EhlertMark Ehlert